2023
Chardonnay trocken Jaspis
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Deutliche Spontinote mit Feinhefe, Zitronenverbene, Feuerstein, Kräuter und Gebäck. Klar und feinsaftig, animierende und druckvolle Frucht, hauptsächlich eingelegte Zitrusfrucht, mit Feuerstein, Sponti-Hefenote und etwas Gebäck, fester Körper mit Kraft und Rückgrat, eindringliche Fruchtsüße mit viel mineralischem Feuerstein-Druck, lebendig frisch mit Zug, leichte Adstringenz, extraktreich, komplex und tief, kompakte Mineralität im Finale mit viel Feuerstein, Salzigkeit und eindringliche Frucht.

Tobias Höfle(Sommelier)
89 / 100
"Fein ausbalancierter Chardonnay mit Frische, eleganter Mineralität und zarter Holznote. Vielschichtig und trinkfreudig — ein Genuss für Liebhaber besonderer Weine!"
Weinnotiz
Deutliche Spontinote mit Feinhefe, Zitronenverbene, Feuerstein, Kräuter und Gebäck. Klar und feinsaftig, animierende und druckvolle Frucht, hauptsächlich eingelegte Zitrusfrucht, mit Feuerstein, Sponti-Hefenote und etwas Gebäck, fester Körper mit Kraft und Rückgrat, eindringliche Fruchtsüße mit viel mineralischem Feuerstein-Druck, lebendig frisch mit Zug, leichte Adstringenz, extraktreich, komplex und tief, kompakte Mineralität im Finale mit viel Feuerstein, Salzigkeit und eindringliche Frucht.
Chardonnay, die Rebsorte von Chardonnay trocken Jaspis
Chardonnay ist eine der renommiertesten und vielseitigsten Rebsorten weltweit. Ursprünglich aus dem Burgund stammend, gedeiht sie heute in nahezu allen Weinbauregionen. Ihre Weine reichen von elegant und frisch bis zu vollmundig und kraftvoll, geprägt von Aromen wie grüner Apfel, Zitrusfrüchten, Pfirsich und tropischen Früchten. Der Ausbau im Eichenfass verleiht Chardonnays oft Noten von Vanille, Butter und gerösteten Nüssen. Ob als erfrischender Aperitif, Begleiter zu Meeresfrüchten oder harmonischer Partner zu Geflügel und cremigen Pastagerichten – Chardonnay ist ein wahres Chamäleon mit exzellenter Vielseitigkeit.
Baden - Anbaugebiet von Chardonnay trocken Jaspis
Das malerische Weinanbaugebiet Nahe, benannt nach dem gleichnamigen Fluss, gilt unter Kennern als verborgenes Juwel in Deutschlands vielfältiger Weinkultur. In der Region, eingeklemmt zwischen den bekannten Gebieten Mosel und Rheinhessen, entfalten auf rund 4100 ha Rebfläche eine erstaunliche Palette an Rebsorten ihre einzigartigen Aromen.
Geprägt von einer beeindruckenden geologischen Vielfalt, die von vulkanischem Porphyr über Schiefer bis hin zu Tonmergel reicht, metaphorisch als „Ein Museum der Geologie“ bezeichnet, bringt das Nahe-Gebiet eine außergewöhnliche Bandbreite an Weinen hervor. Die Böden, in Kombination mit einem gemäßigten Klima und einer ausgewogenen Mischung aus Sonnenlicht und Niederschlag, schaffen ideale Bedingungen für den Anbau einer Vielzahl von Rebsorten, mit weißen Sorten, die rund 75% ausmachen.
Als Sommelier nehme ich an der eindrucksvollen Vielfalt von Weinen aus der Nahe vor allem den Riesling wahr, der über die Hälfte der Anbaufläche einnimmt. Diese außergewöhnlichen Rieslinge sind gekennzeichnet durch ihre feine Mineralität, Komplexität und elegante Fruchtigkeit, die von Zitrusfrüchten und Äpfeln bis hin zu exotischen Nuancen reichen kann. Andere Weißweine wie Müller-Thurgau oder Silvaner sind ebenfalls präsent und beeindrucken durch ihre Unkompliziertheit und ihren direkten Ausdruck des Terroirs.
Die Rotweine aus dem Gebiet Nahe, vor allem Spätburgunder und Dornfelder, sind nicht zu übersehen. Sie zeichnen sich durch eine bemerkenswerte Fülle, samtige Tannine und vielschichtige Beerenaromen aus, die durch die kühlere Klimazone dieses Teils von Deutschland begünstigt werden.
Die Nahe ist für mich als Sommelier mehr als nur ein Weinanbaugebiet. Sie ist eine Gegend, die das kunstvolle Zusammenspiel von Natur, Terroir und sorgfältiger Arbeit der Winzer aufzeigt und jeden Schluck zu einer wahren Entdeckungsreise macht. Von Boutique-Winzern bis hin zu großen Namen in der Branche: Die Nahe hat viel zu bieten und immer mehr Weinliebhaber erkennen die Qualität und das Potenzial, das unter Kennern schon lange kein
Ziereisen - der Produzent von Chardonnay trocken Jaspis
Ziereisen
Wer das Glück hatte, die Weine von Joh. Bapt. Schäfer direkt vor Ort zu kosten, begreift rasch, wie viel detailverliebte Präzision und Fingerspitzengefühl hier in den Gläsern steckt. Das kleine Familienweingut am oberen Nahe-Fluss hat sich über Jahre zu einem Geheimtipp für Riesling-Enthusiasten entwickelt, die Subtilität und Tiefgang suchen. Besonders unvergessen bleibt ein Riesling aus dem Dorsheimer Goldloch, den manch einer in einem kühlen Herbstmorgen direkt aus dem Fass probieren durfte: vibrierende Mineralität, reife gelbe Frucht, feiner Rauch und ein spielerisch filigranes Süß-Säure-Balancewerk, das die Zunge nicht mehr loslässt. Schäfer experimentiert dabei mit Rebsorten wie Ortega und Scheurebe, die überraschend eigenständige Interpretationen hervorbringen – würzig, frisch, mit noten von Zitrusblüte und saftigem Steinobst. Gerade in den Lagenweinen offenbart sich die Handschrift des Hauses: messerscharfe Präzision, feines Mundgefühl, und immer eine packende Energie, wie sie nur authentische Nahe-Weine besitzen. Der respektvolle Umgang mit den Weinbergen, nachhaltige Bewirtschaftung sowie das beharrliche Streben, jedes Jahr den Charakter von Boden und Klima neu einzufangen, machen jedes Glas Joh. Bapt. Schäfer zu einer Entdeckung.
* alle Preise inkl. Mehrwertsteuer und zzgl. Versandkosten. Produktbilder können ggf. abweichen.
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Zusatzinformationen
| Jahrgang | 2023 |
|---|---|
| Winzer | Ziereisen |
| Anbaugebiet | Baden |
| Land | Deutschland |
| Weinsorte | Weißwein |
| Serviertemperatur | °C |
| Inverkehrbringer | Weingut Ziereisen 79588 Efringen-Kirchen Deutschland |
| Allergenhinweis | enthält Sulfite |
| Alkoholgehalt (% Vol.) | 13.0 |


